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Die Brauerei Rothaus, eingebettet in die Idylle des Hochschwarzwalds

Die Region stets im Blick

Engagement & Umweltschutz

Lage

Der Hochschwarzwald liegt in Mitten des Schwarzwaldes und ist auch Heimat des höchsten Berges deutscher Mittelgebirge, dem Feldberg. Bekannt ist die Region vor allem für ihre zahlreichen Wintersportmöglichkeiten, Outdooraktivitäten im Sommer und natürlich als Ort der Erholung und Entspannung. 

Mit unserer Heimat fühlen wir uns eng verbunden und deshalb engangieren wir uns bei zahlreichen Vereinen und Organisationen. Gleichzeitig wollen wir die größtenteils unberührte Natur schützen.

Nachhaltigkeit

Die Brauerei Rothaus liegt in einer der schönsten Landschaften Deutschlands – dem Hochschwarzwald. Als Hersteller reiner Naturprodukte haben wir größtes Interesse an der Bewahrung unserer Umwelt und fühlen uns einem nachhaltigen Wirtschaften seit jeher verpflichtet. Nachhaltigkeit ist in Rothaus seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Schon lange bevor der Umweltschutzgedanke zum Allgemeingut geworden ist, haben wir den damit zusammenhängenden Fragen große Aufmerksamkeit gewidmet.

Da Rothaus seit jeher sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, hat man bereits im Jahr 2008 für die Versorgung von Wärmeenergie von Heizöl auf erneuerbare Energie umgestellt. Sie ist die zurzeit größte Biomasseheizung, die deutschlandweit in einer Brauerei läuft. Damit haben wir im Jahr 2016 3.199,85 t CO2 gegenüber einem Wärmebezug ausschließlich aus Ölkesselanlagen vermieden.

Rothaus bezieht zudem zu 100% regionalen Ökostrom, der aus den Wasserkraftanlagen am Hochrhein stammt. Damit haben wir im Jahr 2016 gegenüber 2015 2.728,17 t CO2 vermieden.

Die Brauerei nutzt neuste Produktionsanlagen mit hoher Energieeffizienz. Auch dadurch hat man den Energieverbrauch in der Produktion in den letzten Jahren deutlich optimiert und zwar seit 2013 um 5,11 % gesenkt.

Bereits seit 2002 haben wir bei Rothaus ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14.001 und seit 2015 ein Energiemanagementsystem nach ISO 50.001. Diese lassen wir jährlich überprüfen und im 3-Jahresrhythmus rezertifizieren.

Um weiterhin unserer Verantwortung gerecht zu werden, sind wir der WIN-Charta (Nachhaltigkeitsbericht) beigetreten. Auf Empfehlung des Initiativkreises „Nachhaltiges Wirtschaften“ hat die Landesregierung für engagierte baden-württembergische Unternehmerinnen und Unternehmer, für die Nachhaltigkeit Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie ist, die WIN-Charta ins Leben gerufen. Mit der WIN-Charta soll im Rahmen eines Berichts nachhaltiges Wirtschaften aufgezeigt und in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Aus diesem Grund besuchte Umweltminister Franz Untersteller im November 2017 die Brauerei, um Alleinvorstand Christian Rasch die Beitrittsurkunde zu überreichen.

Den aktuellen Bericht findet ihr hier.

 

Solarthermie

Teile der Hallendächer der Brauerei Rothaus wurden mit Solarthermie ausgestattet. Mit ihr ist es möglich, Prozesswärme beispielsweise in die Flaschenwaschmaschinen der beiden Abfüllanlagen zu leiten. Der Einsatz von Solarthermie führt zu einer weiteren Reduzierung des Einsatzes an fossilen Energieträgern.

Insgesamt wurden auf dem Dach der Kommissionierhalle, der Sortierhalle, auf Teilen der Verladehalle sowie auf der Außenfassade der Sortierhalle knapp 1.000 m² Kollektorfläche installiert - genau so viel wie die Brauerei an Energie im Betrieb benötigt. So wird sichergestellt, dass es keinen Überschuss gibt, der nicht genutzt werden kann. An die Anlage angeschlossen ist ein 50m³ Energiespeicher (Heißwasser).

Der Planungsstart erfolgte bereits 2015. In die Detailplanung ging es 2017 bevor das Projekt dann 2018 umgesetzt und die Anlage in Betrieb genommen wurde.

Die Röhrenkollektoren nehmen die Sonneneinstrahlung auf. Die Wärme wird in den Energiespeicher geleitet. Es wird Prozesswärme von bis zu 120 Grad erzeugt, die dann die beiden Flaschenwaschmaschinen mit Energie versorgt oder am Wochenende Brauwasser aufheizt. Insgesamt können durch den Einsatz der Anlage 120 Tonnen pro Jahr CO2 eingespart werden. Der Jahresertrag liegt bei ca. 400 Megawattstunden (entspricht rund 40.000 l Heizöl). Der Ertrag ist zudem höher als beim Einsatz von Photovoltaik. Gerade im Sommer, wenn die Anlage am meisten Energie produziert, benötigen wir als Brauerei auch die meiste Energie.