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Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen Rothaus Pils und Rothaus Pils Tannenzäpfle?

Beim Rothaus Pils 0,5 l und Rothaus Pils Tannenzäpfle 0,33 l handelt es sich um das gleiche Bier. Um das deutlich zu machen tragen beide Füllungen den Namen Rothaus Pils. Immer wieder erreichen uns Schreiben, in denen unsere Kunden zwischen Rothaus Pils und Rothaus Pils Tannenzäpfle Geschmacksunterschiede feststellen. Wir haben sogar schon Beurteilungen von professionellen Bierbrauern oder Biertestern erhalten, die zwar beide Abfüllungen loben, jedoch geschmackliche Unterschiede feststellen. Wie diese Geschmacksunterschiede entstehen, können wir Ihnen leider nicht erklären. Allerdings beobachten wir das Phänomen bei unseren anderen 0,33l Bieren, dem Rothaus Hefe Weizen Zäpfle und dem Rothaus Märzen Export Eiszäpfle, ebenfalls. Obwohl wir auch hier die gleichen Biere in die 0,5 und 0,33 l Flaschen füllen.

Warum sind auf dem Etikett des Rothaus Pils Tannenzäpfle Fichtenzapfen abgebildet?

Die Schöpfer unserer Etiketten haben auf den Etiketten unseres Produktes nicht die Tannenzapfen der „Weiß- oder Edeltanne“ dargestellt, die aufrecht stehen, sondern die der auch unter dem Namen „Fichte“ bekannten „Rot-Tanne“, welche am Ast hängend ausgebildet werden („Rot-Tanne“: Zweitname der „Fichte“). Es liegt daher nahe, dass wir als Brauerei Rothaus die Zapfen der „Rot-Tanne“ auf unseren Etiketten abbilden und nicht die der „Weiß-Tanne“.

Wo erhalte ich Bierdeckel, Etiketten und Kronkorken der Brauerei?

Bitte senden Sie uns einen ausreichend frankierten, adressierten Rückumschlag, damit wir Ihnen die gewünschten Bierdeckel, Etiketten und Kronkorken zusenden können.

Unsere Anschrift:

Badische Staatsbrauerei Rothaus AG
Rothaus 1
79865 Grafenhausen-Rothaus

Was ist der Stammwürzegehalt des Bieres?

Während der Bierproduktion im Sudhaus lösen sich eine Vielzahl von Inhaltsstoffen aus dem Malz und Hopfen in Brauwasser. Die Hauptmenge ist der Malzzucker, dann folgen Eiweiß-, Mineral-, Bitter- und Gerbstoffe sowie viele Vitamine.

Diese gelösten Inhaltsstoffe bezeichnet man als Extrakt oder Stammwürze. Der Gehalt wird in Gewichtsprozent ( d.h. Gramm Extrakt in 100gr Würze ) ausgedrückt.

Unser Pils hat z.B. einen Stammwürze- oder Extraktgehalt von 12,3 %.

Aus dem Extrakt bildet sich während der Vergärung 1/3 % Alkohol, d.h. ca. 4,2 Gramm Alkohol und umgerechnet auf den Volumengehalt (Vol. % ) ca. 5,2 ml in 100 ml Bier.

Wo bekomme ich Rothaus-Artikel?

Sie können sich hier auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt "Shop" die gewünschten Artikel ansehen und bei Bedarf Ihre Bestellung aufgeben oder sich direkt mit der Firma Rothaus-Shop in Verbindung setzen.

Zum Rothaus-Shop

Wo bekomme ich Rothaus-Biere

In unserer Bierbezugssuche erhalten Sie die Möglichkeit nach einer Rothaus-Bierquelle in Ihrer Nähe zu suchen. Geben Sie einfach einen Ortsnamen oder eine Postleitzahl in Ihrer Umgebung ein. Sie können die Suche verfeinern, indem Sie zwischen Gaststätten, Händlern, dazu zählen Getränkehändler und Lebensmittelhändler, sowie Getränkefachgroßhändlern unterscheiden. Die Ergebnisse werden Ihnen übersichtlich sowohl in einer Karte, als auch in einer Tabelle angezeigt.

Um es Ihnen besonders einfach zu machen, erhalten Sie, wo immer uns die Informationen vorliegen, sogar Angaben über die vom jeweiligen Händler angebotenen Rothaus-Biersorten oder Gebinde. Oder Sie suchen in der erweiterten Suche direkt nach einer speziellen Sorte oder Gebindeform.

Sollte anhand der Eingabe Ihrer Postleitzahl kein Ergebnis gefunden werden, erhalten Sie die Möglichkeit, das Suchgebiet zu erweitern. Geben Sie hierzu einfach die beiden ersten Ziffern Ihrer Postleitzahl ein und es werden Ihnen alle Gaststätten und Händler in diesem Gebiet angezeigt.

Zur Rothaus-Bierbezugssuche

 

Informationen zu Unverträglichkeiten von Bier
 
Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 hergestellt wird, ist eines der reinsten Lebensmittel überhaupt. Obwohl Bier von den meisten Menschen sehr gut vertragen wird, gibt es Personen, die in seltenen Fällen und aufgrund von Unverträglichkeiten Bier nicht oder nur eingeschränkt trinken können. Im Folgenden gehen wir auf die häufigsten Unverträglichkeiten ein:

Zöliakie:

Die beiden Getreidesorten Gerste und Weizen, die bei der Herstellung von Bieren in Form von Malz eingesetzt werden, enthalten mehr oder weniger viel Gluten. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Klebereiweiß, auf welches manche Menschen mit Unverträglichkeit reagieren.

Aufgrund dieser Rohstoffe enthalten alle Biere Gluten. Wir haben den Glutengehalt für unsere Biere ermitteln lassen. Unser Pils und Märzen, welche ausschließlich mit Gerstenmalz gebraut werden enthalten sehr wenig Gluten (< 5 mg/l), das Weizenbier entsprechend mehr (ca. 100 mg/l).

Bei dem zur Zeit gültigen Grenzwert von 20 mg/l kann unser Pils und Märzen somit als glutenfrei, das Weizenbier als glutenhaltig eingestuft werden. Ob jedoch Gerstenmalzbiere von zöliakiekranken Menschen aufgrund ihres geringen Glutengehaltes vertragen werden, entzieht sich unserer Kenntnis.

Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Kohlenhydraten:

Regelmäßig bekommen wir Anfragen von Menschen, die an einer Unverträglichkeit gegenüber Fruktose (Fruchtzucker) oder Lactose (Milchzucker) leiden. Diese beiden Kohlenhydrate sind wie bei allen Bieren auch in sehr geringen Mengen in unseren Bieren enthalten. Sie sind auf rein natürlichem Wege über die Rohstoffe in der Bierproduktion entstanden. Fructose findet sich im Durchschnitt zu ca. 200 mg im Liter und Lactose zu ca. 10 mg im Liter Bier.

Die häufig in Internetforen geäußerte Vermutung, diese Kohlenhydrate würden künstlich dem Bier hinzugefügt, trifft für unsere Biere und andere nach dem Reinheitsgebot gebrauten Biere nicht zu. Eine Zugabe macht technologisch und geschmacklich keinen Sinn und würde nur unnötige Kosten verursachen.

Ob es trotz des geringen Lactose- und Fructosegehaltes unserer Biere zu Problemen bei betroffenen Personen kommt, können wir leider nicht sagen.

Unverträglichkeit gegenüber Histaminen und biogenen Aminen:

Wir haben den Gehalt  von Histamin und anderen biogenen Aminen in unserem Bier durch die Technische Universität München bestimmen lassen.

Biogene Amine konnten in der Summe von 7 Milligramm im Liter nachgewiesen werden, ein Wert, der von der TU als sehr gering eingestuft wurde. Histamin konnte gar nicht nachgewiesen werden.

Durch unsere hohe Produkthygiene und eine permanente Qualitätskontolle sind wir in der Lage, die Entstehung dieser Stoffe so weit wie möglich auszuschließen.

 

Für Interessierte, die diese Themen vertiefen möchten, empfehlen wir folgende Bücher:

-          Prof. Dr. M. Walze : Jungbrunnen Bier, Verlagshaus der Ärzte, Wien 2004

-          H. Keuge : Die Heilkraft des Bieres, Verlag Herbig, München 2008

-          Prof. A. Piendl : Bier und Gesundheit ,Verlag H. Carl, Nürnberg 2008