16.01.2018, Neuigkeiten

Neue Abfüllanlage eingeweiht

Im Herbst 2015 fand der offizielle Spatenstich im Zuge der Neu- und Umbaumaßnahmen statt. Mit der Einweihung der neuen Abfüllanlage schließt die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG nun die Projektarbeiten der letzten Jahre erfolgreich ab.

In der Brauerei Rothaus wurde in den letzten zwei Jahren viel dafür getan, die Produktion noch nachhaltiger, umweltschonender und energiesparender zu gestalten. Dies zeigt sich vor allem in der Abfüllanlage: Bei Planung und Umsetzung wurde konsequent darauf geachtet, in größtmöglichem Umfang Energie zu sparen und damit im Sinne der Nachhaltigkeit zu wirtschaften. So verbrauchen insbesondere die neue Flaschenwaschmaschine und die Transportbänder, betrieben durch energiesparende Synchronmotoren, besonders wenig Energie. Dazu kommt, dass zukünftig Heizenergie für die Flaschenwaschanlage mit Hilfe von Solarthermie erzeugt wird, deren Kollektoren sich auf den Dächern der neu gebauten Hallen befinden werden. Auch weist die Anlage eine besonders hohe Effizienz auf, da ihr dank der eigenen, ebenfalls neuen, Sortieranlage komplett sortenreines Mehrweg-Leergut zugeführt wird. Pro Stunde können rund 50.000 0,33 l-Flaschen abgefüllt werden.

Vor Ort waren unter anderem Peter Hauk MdL (Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG), Alleinvorstand der Brauerei Christian Rasch und Landrat Dr. Martin Kistler (Waldshut-Tiengen).

„Die Staatsbrauerei Rothaus ist ein Musterbeispiel, wenn es darum geht, Heimat, Qualität und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen. Mit der neuen Abfüllanlage leistet die Brauerei nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz und Klimaschutz, Rothaus zeigt dadurch, wie man in der Natur und mit der Natur arbeiten und wirtschaften kann. Rothaus ist ein Lebensgefühl, das sich in der Motivation der Mitarbeiter und im Produkt wiederspiegelt. „Als Landesregierung sind wir stolz auf diesen Betrieb und seine Leistung", betonte Minister Hauk.

Alleinvorstand Christian Rasch ergänzte: „Die Stärkung der Region war uns im Zuge dieser umfangreichen Maßnahmen ein sehr großes Anliegen. Von den Gesamtinvestitionen des kompletten Projekts in Höhe von rund 30 Millionen Euro sind in die unmittelbare Umgebung zwölf Millionen geflossen, da wir Unternehmen hier aus der Gegend beauftragt haben.“ So reichen die Ergebnisse der Projektarbeiten von großen Energieersparnissen über Stärkung der Heimat bis zur visionären Zukunftssicherung. Er führte fort: „Ein solches Projekt kann nur mit motivierten Mitarbeitern mit großem Fachwissen und viel Berufserfahrung bewältigt werden, die dazu noch Hand in Hand enorm zielorientiert mit den beauftragten Unternehmen arbeiten. Wir freuen uns daher sehr, dieses Großprojekt so erfolgreich abschließen zu können.“

Zum Foto: Christian Behringer (Bürgermeister Grafenhausen), Christian Rasch (Alleinvorstand Rothaus), Roger Jäger (Leiter Abfüllung Rothaus), Dr. Martin Kister (Landrat Waldshut-Tiengen) und Peter Hauk MdL (Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Brauerei).

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