R1 - Rohstoffe – Die Grundlage echter Braukunst
Neben den Rezepturen und der handwerklichen Braukunst unserer Mitarbeitenden sind es vor allem die Rohstoffe, die einem Bier seinen einzigartigen Geschmack verleihen. In Rothaus setzen wir konsequent auf Qualität und Herkunft – und das beginnt bei der Auswahl unserer Zutaten.
Hopfen und Braugerste beziehen wir zu 100 % regional. Damit stärken wir nicht nur die heimische Landwirtschaft und Wirtschaft, sondern sichern auch kurze Transportwege und maximale Frische. Unsere Lieferketten sind vollständig transparent und mit unseren Partnern – den Landwirten und den Mälzereien – pflegen wir seit Jahrzehnten vertrauensvolle und langfristige Geschäftsbeziehungen.
Diese Rohstoffpolitik ist für uns gelebte Nachhaltigkeit. Sie garantiert nicht nur gleichbleibend hohe Qualität, sondern auch ein Bier, das seine Herkunft schmecken lässt – den Hochschwarzwald.
R2 - Unser Quellwasser – Reine Natur aus dem Hochschwarzwald
Nur wenige Gehminuten oberhalb unseres Standorts in Rothaus entspringt die Grundlage unseres Bieres: samtweiches Quellwasser aus sieben eigenen Quellen. Auf rund 1.000 Metern Höhe, mitten im Hochschwarzwald und fernab jeglicher Industrie, wird hier seit Jahrhunderten Wasser von außergewöhnlicher Reinheit und Qualität gewonnen.
Neben der Reinheit macht auch die sehr niedrige Härte (1,5°dH) unser Quellwasser zu einem idealen Brauwasser für qualitativ hochwertige Biere. Das Brauwasser wird laufend sowohl durch unsere eigenen Qualitätskontrollen als auch durch externe Labore mikrobiologisch und chemisch untersucht.
Schon vor über zweihundert Jahren wussten die hier lebenden Mönche um die besondere Qualität dieses Wassers.
Für uns bei Rothaus ist dieses Quellwasser mehr als nur ein Rohstoff. Es ist ein Versprechen: höchste Qualität, Unabhängigkeit von städtischen Wasserquellen und ein unverfälschter Geschmack, der direkt aus der Natur kommt. Wer Spitzenqualität ins Glas bringen will, braucht Spitzenwasser – und genau das sprudelt hier bei uns in Rothaus.
R3 - Braumalz – Regional verwurzelt, sorgfältig veredelt
Hier in Rothaus setzen wir auf höchste Qualität – und das beginnt bereits beim Braumalz. Für unsere untergärigen Biere verwenden wir ausschließlich zweizeilige Sommerbraugerste aus Baden-Württemberg, die von Landwirten aus der Region angebaut und in Mälzereien in unserer Umgebung nach unseren Vorgaben verarbeitet wird.
Der Weg vom Korn zum Braumalz ist ein natürlicher Veredelungsprozess. In spezialisierten Mälzereien wird die Gerste durch Wasserzugabe zum Keimen gebracht – ein Vorgang, der etwa sechs Tage dauert. Anschließend wird das Korn schonend getrocknet, das sogenannte Darren. So entsteht das Braumalz, das beim Brauen nicht nur Zucker, sondern auch wertvolle Aromen liefert.
Unsere Entscheidung für REGIO Sommerbraugerste – die höchste Qualitätsstufe – ist bewusst getroffen. Wir verzichten vollständig auf Winter- oder Futtergerste. Die kurzen Transportwege, die enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben und die regelmäßigen Besuche vor Ort stehen für gelebte Nachhaltigkeit und Vertrauen.
Das Ergebnis? Ein Malz, das nicht nur durch Qualität überzeugt, sondern auch durch Herkunft und Charakter. Es bildet – gemeinsam mit unserem Quellwasser – die Grundlage für den unverwechselbaren Geschmack unserer Rothaus-Biere.