M1 – Die historischen Etiketten
Seit 1892 füllt Rothaus Flaschenbier ab. Form und Etikettierung der Flaschen lesen sich daher wie eine Zeitreise.
Angefangen hat es mit Bierflaschen ohne Etikett, aber mit dem Namen der Brauerei in geprägten Buchstaben. Diese Flaschen gab es bei Rothaus erstmalig zu Weihnachten 1892.
Man hatte sich damals von einem Schreiner in St. Blasien 25 Kisten zimmern lassen, die heute noch erhalten sind, um die ersten 450 Flaschen zu transportieren. Bald stellte sich heraus, dass man für die begeisterte Nachfrage dieser Novität zu wenig hatte und bestellte 30 Kästen und 1500 Flaschen nach.
M2 – Das Schwarzwaldmädel auf der Rothaus Flasche
Rothaus steht für Kontinuität und das spiegelt sich auch darin, dass wir seit mehr als fünfzig Jahren das gleiche Etikett haben.
Das Schwarzwaldmädel - zunächst mit der Brauerei im Hintergrund - taucht schon auf den frühen Etiketten um 1910 auf. Immer schon in der Tracht der unmittelbaren Umgebung Neustadt und Höllental. Das Gesicht hat sich im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verändert, die Tracht ist geblieben. Die heutigen Gesichtszüge, zeichnete der Grafiker Roland Jenne aus Kirchzarten im Jahr 1972. Das Lächeln unserer Biergit und die durch starke schwarze Linien geprägten Gesichtszüge sind bis heute unverändert geblieben.
M3 – Biergit Kraft
Wussten Sie schon? Nicht die Brauerei hat den Namen Biergit Kraft erfunden – sondern unsere Kunden! Der Name mit seiner besonderen Schreibweise geht auf die alemannische Redewendung „Bier git Kraft“ zurück, was so viel bedeutet wie „Bier gibt Kraft“.
So kommt es, dass das Schwarzwaldmädel, das seit über fünfzig Jahren die Etiketten der Rothaus-Biere ziert, von Bierliebhabern liebevoll Biergit genannt wird. Seit 1972 ist unsere Biergit Kraft unverändert und strahlt bis heute in ihrer stilisierten Darstellung. Die Zeiten ändern sich – doch unsere Biergit bleibt.