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Nach traditionellen Rezepturen werden unsere Biere in modernsten technischen Anlagen mit höchster Energieeffizienz gebraut. Am traditionsreichen Standort unserer Brauerei wird die handwerkliche Braukunst seit 1791 gepflegt.

B1 – Malzsilo

Im Malzsilo wird das Malz gelagert, bevor es geschrotet wird. Rothaus verwendet ausschließlich Sommerbraugerste aus Baden-Württemberg und angrenzenden süddeutschen Braugerstenregionen. Unsere langjährigen Partnerschaften mit regionalen Mälzern garantieren gleichbleibend hohe Qualität – der erste Schritt zu einem besonderen Bier.

B2 – Maischebottich

Im Maischebottich wird das geschrotete Malz mit weichem Wasser aus unseren Schwarzwaldquellen vermischt. Durch natürliche Umsetzungsprozesse werden die wertvollen Inhaltsstoffe des Malzes – insbesondere Zucker – in die Flüssigkeit überführt. Die dafür verantwortlichen Enzyme stammen ausschließlich aus dem Malz selbst – ganz im Sinne des Reinheitsgebots. Später vergärt unsere Rothaus-Hefe die aus dem Malz gelösten Zucker.

B3 – Läuterbottich

Hier wird die Maische getrennt: Die klare Würze fließt ab, während der feste Rückstand – der sogenannte Treber – im Bottich zurückbleibt. Der Treber wird als wertvolles Futtermittel in der Landwirtschaft weiterverwendet.

B4 – Würzepfanne

In der Würzepfanne wird die Würze gekocht, sterilisiert und auf die gewünschte Stammwürze eingestellt. Dabei werden auch unerwünschte Inhaltsstoffe ausgedampft. Rothaus verwendet ausschließlich Aromahopfen aus Tettnang und der Hallertau – für feine Bittere, Haltbarkeit und ein ausgewogenes Aroma.

B5 – Whirlpool

Nach dem Kochen wird die heiße Würze in den Whirlpool geleitet. Durch Rotation setzen sich feste Partikel wie Eiweißstoffe und Trub als sogenannter Trubkegel in der Mitte ab. Die geklärte Würze wird vorsichtig am Rand abgezogen.