Gärung und Lagerung

Auf dem Weg zum Gärtank wird der Würze im Hefekeller Hefe hinzugegeben. Sie lässt die Würze vergären. In zylindrokonischen Gärtanks findet bei gleichmäßig niedrigen Temperaturen von 8 bis 10 Grad Celsius nach klassischem Gärverfahren die Hauptgärung der untergärigen Biere statt. Bei einer langen, kalten Gärung, die einen Teil des Rothaus Brauverfahren ausmacht, geben und lassen wir unserem Bier Zeit. 

 

Aus den in der Würze enthaltenen vergärbaren Malzzuckern entstehen unter Wirkung der Hefe binnen 7 Tagen Alkohol, Kohlensäure sowie die typischen Aromakomponenten. Beim obergärigen Rothaus Hefeweizen vergärt die Würze in 3 bis 4 Tagen bei Temperaturen von 15 bis 20 Grad Celsius. Nach der Hauptgärung folgt die vierwöchige Lagerung und Reifung des Jungbieres bei einer Temperatur von bis zu -2 Grad Celsius. Hier entfaltet sich der unverwechselbare, ausgereifte und abgerundete Geschmack und die spritzige Rezenz unserer Rothaus-Qualitätsbiere. Die dazu verwendeten Edelstahltanks haben ein Volumen von jeweils 1.800 hl. 10 Braumeister und 23 Brauer sorgen mit ihrem Fachwissen und ihrer langjährigen Erfahrung dafür, dass kein Bier einen Lagertank verlässt, ohne den Rothaus-typischen Geschmack ausgebildet zu haben.