Nachhaltigkeit

Transparenz und Verantwortung

Die Brauerei Rothaus liegt in einer der schönsten Landschaften Deutschlands – dem Hochschwarzwald. Als Hersteller reiner Naturprodukte haben wir größtes Interesse an der Bewahrung unserer Umwelt und fühlen uns einem nachhaltigen Wirtschaften seit jeher verpflichtet. Nachhaltigkeit ist in Rothaus seit Jahrzehnten gelebte Praxis. Schon lange bevor der Umweltschutzgedanke zum Allgemeingut geworden ist, haben wir den damit zusammenhängenden Fragen große Aufmerksamkeit gewidmet.

Um weiterhin unserer Verantwortung gerecht zu werden, sind wir nun der WIN-Charta beigetreten. Auf Empfehlung des Initiativkreises „Nachhaltiges Wirtschaften“ hat die Landesregierung für engagierte baden-württembergische Unternehmerinnen und Unternehmer, für die Nachhaltigkeit Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie ist, die WIN-Charta ins Leben gerufen. Mit der WIN-Charta soll nachhaltiges Wirtschaften gewürdigt und in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Aus diesem Grund besuchte Umweltminister Franz Untersteller im November 2017 die Brauerei, um Alleinvorstand Christian Rasch die Beitrittsurkunde zu überreichen.

Der Beitritt war eine logische Konsequenz aus den zahlreichen Maßnahmen, die sich über viele Jahre in Rothaus etabliert haben und beständig weiterverfolgt, erneuert und überarbeitet werden:

•Hackschnitzelanlage: Da Rothaus seit jeher sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit legt, hat man bereits im Jahr 2008 für die Versorgung von Wärmeenergie von Heizöl auf erneuerbare Energie umgestellt. Sie ist die zurzeit größte Biomasseheizung, die deutschlandweit in einer Brauerei läuft. Damit haben wir im Jahr 2016 3.199,85 t CO2 gegenüber einem Wärmebezug ausschließlich aus Ölkesselanlagen vermieden.

•Kläranlage: Als eine von ganz wenigen Brauereien in Deutschland betreibt Rothaus eine eigene biologische Kläranlage. Das Abwasser wird in der Kläranlage von 99,9 % der Fremdstoffe gereinigt und erreicht nach der Klärung fast Badewasserqualität. Die 70 Höhenmeter zwischen der Brauerei und der Kläranlage nutzt man zur Stromerzeugung.

•Ökostrom: Rothaus bezieht regionalen Ökostrom, der aus den Wasserkraftanlagen am Hochrhein stammt. Damit haben wir im Jahr 2016 gegenüber 2015 2.728,17 t CO2 vermieden.

•Solarthermie: Teile der Hallendächer werden aktuell mit Solarthermie ausgestattet. Mit ihr ist es möglich, Prozesswärme beispielsweise in die Flaschenwaschmaschinen der beiden Abfüllanlagen zu leiten.

•Rohstoffe: Bei den Rohstoffen setzt man schon immer auf Regionalität - ermöglicht durch die hervorragenden klimatischen und geologischen Voraussetzungen im Umfeld der Brauerei und dem Heimatland Baden-Württemberg sowie den angrenzenden Bundesländern.

•Produktionsanlagen: Die Brauerei nutzt neuste Produktionsanlagen mit hoher Energieeffizienz. Auch dadurch hat man den Energieverbrauch in der Produktion in den letzten Jahren deutlich optimiert und zwar seit 2013 um 5,11 % gesenkt.

•Seit 2002 haben wir bei Rothaus ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14.001 und seit 2015 ein Energiemanagementsystem nach ISO 50.001. Diese lassen wir jährlich überprüfen und im 3-Jahresrhythmus rezertifizieren.

Erleben Sie dies vor Ort bei einer Brauereiführung zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit:

Neue Termine ab April 2018